Ratgeber21. August 2026 · 1 Min. Lesezeit

Echte Rabatte erkennen: Worauf du bei Streichpreisen achten solltest

"-70%" auf einem roten Preisschild sieht überzeugend aus — aber die Zahl ist nur so ehrlich wie der Streichpreis, mit dem sie berechnet wurde. In der Praxis setzen manche Händler den "ursprünglichen" Preis künstlich hoch an, nur um ihn kurz darauf wieder zu "reduzieren". Das Resultat: ein Rabatt, der auf dem Papier gross aussieht, aber real kaum etwas spart.

Drei Anzeichen für einen aufgeblähten Streichpreis

  • Der "Originalpreis" wurde nie tatsächlich verlangt — manche Shops setzen einen unrealistisch hohen UVP an, der beim Produkt so nie am Markt existiert hat.
  • Der Rabatt ist dauerhaft aktiv — läuft eine "zeitlich begrenzte Aktion" seit Monaten unverändert, ist der reduzierte Preis in Wirklichkeit der reguläre Preis.
  • Der Preis wurde kurz vor der Aktion angehoben — ein Klassiker: Der Preis steigt zwei Wochen vor dem "Sale" leicht an, damit der Rabatt optisch grösser wirkt.

Warum Preisverlauf mehr verrät als eine Prozentzahl

Eine einzelne Rabatt-Prozentzahl sagt nichts darüber aus, wie sich der Preis vorher entwickelt hat. Auf jeder Produktseite bei Flashrabatt zeigen wir deshalb den Preisverlauf der letzten 90 Tage, sofern Daten vorliegen — inklusive des niedrigsten bekannten Preises. Das macht sichtbar, ob ein Rabatt tatsächlich ein neuer Tiefstpreis ist, oder ob das Produkt schon günstiger zu haben war.

Was wir anders machen

Wir erfinden keine Dringlichkeit: keine künstlichen Countdown-Timer, keine "nur noch 2 auf Lager"-Hinweise ohne echte Grundlage. Der einzige Timer, den wir zeigen, ist die reale Laufzeit eines von uns manuell festgelegten Deal des Tages. Und das "Beliebt bei Nutzern"-Badge erscheint erst, wenn ein Produkt tatsächlich mehrfach angeklickt wurde — nicht nach einer erfundenen Formel.